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Unser Gehör ist sehr wichtig

Ein Hörverlust kann unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Wir unterscheiden 7 wichtige Funktionen.

WIE FUNKTIONIERT UNSER GEHÖR? VON SCHWINGUNGEN ZUM REIZ

Unzählige und verschiedenartige akustische Ereignisse, Töne und Klänge umgeben uns täglich. Sogar in der Stille liegt ein Klang. Vorausgesetzt das Gehör, einer unserer filigransten Sinne, ist intakt. Dies ist aber nicht immer der Fall. Dieser enorm sensible und dennoch robuste Sinn, dem es sowohl möglich ist eine auf den Boden fallende Stecknadel zu hören, aber auch einem startenden Düsenflugzeug zu widerstehen, ist jedoch wie den meisten unserer Sinne keine lebenslange Störungsfreiheit garantiert. Die meisten auftretenden Störungen lassen sich auf den Verschleiß dieses gleichwohl komplexen wie auch genialen Organkomplexes zurückführen, da dieser keine Ruhepausen kennt. Vieles ist noch unerforscht, jedoch sind die physikalisch– akustischen Vorgänge hinreichend bekannt.

DAS AUSSENOHR

Ohrmuschel, Gehörgang und Trommelfell beschreiben das Aussenohr. Die Schallsignale werden durch die Ohrmuschel aufgefangen und über den Gehörgang zum Trommelfell geleitet. Die Ohrmuschel unterstützt durch die Form und „Anbringung“ am Kopf das Richtungshören. Schall von Vorne wird besser in das Ohr gelassen, als Schall von Hinten.

DAS MITTELOHR

Der Luftgefüllte Raum hinter dem Trommelfell wird durch die Ohrtrompete belüftet. Das Mittelohr besteht aus dem Trommelfell, den Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel.

DAS INNENOHR

Im Innenohr befindet sich die Hörschnecke  – die Cochlea. Diese ist mit einer Lymphflüssigkeit gefüllt. Im Inneren der Hörschnecke befinden sich das Cortiorgan mit den winzigen Haarsinneszellen.

DIE REIZENSTEHUNG

In der Hörschnecke befindet sich das Cortiorgan. Hier wird letztendlich aus dem mechanischen Reiz ein biochemischer Impuls. Die winzigen Haarsinneszellen bewegen sich wie Seegras im Ozean. Dabei wird in den sogenannten Stereozilien ein Zellsystem in Gang gebracht, welches seine biochemischen Impulse zum Hörnerv abgibt.

DAS GEHIRN

Auf dem Weg in die Hörrinde durchlaufen die Nervenimpulse verschiedene Stationen im Hirnstamm, die wahrscheinlich sensibel auf Zeitunterschiede reagieren. Die Impulse werden weitergeleitet in unvorstellbar viele Nervenverknüpfungen in der Hirnrinde. Das Gehirn verarbeitet und interpretiert. So entsteht der Höreindruck – wir nehmen Töne wahr.

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